SV Eintracht Ahlbeck – SV Traktor Alt-Tellin 11:0 (7:0)

Ein wahres Torfestival erlebten die Zuschauer im Pokalspiel auf dem Ahlbecker Sportplatz. Bereits in der Anfangsphase wurde klar, dass es für Tabellenletzten der Kreisligastaffel II diesmal überhaupt nichts zu holen gibt. Ahlbeck gab von Beginn an das Tempo und auch die Richtung vor, so dass es bereits nach 7 Minuten zweimal im Kasten der Alt-Telliner einschlug. Trotz vieler personeller Änderungen, die Startelf wurde im Gegensatz zum Ligabetrieb ordentlich durcheinandergewirbelt, fand die Eintracht schnell zum gewohnten Spiel. Bereits Mitte der ersten Hälfte war zu erkennen, dass es an diesem Tag einen eindeutigen Sieger geben wird. Bereits zur Pause lag das Heimteam 7:0 vorn. „Die Jungs haben das heute super gemacht. Trotz des schwachen Gegners hat die Mannschaft die Konzentration hochgehalten und immer weiter nach vorn gespielt. Bisher fiel es uns immer schwer diese totale Überlegenheit in Tore umzumünzen. Das ist uns heute sehr gut gelungen. Wir freuen uns über den Einzug in die dritte Pokalrunde“ lobte Eintrachts Mannschaftsbetreuer Norbert Urbatzka sein Team. Auch nach weiteren Wechseln in der Halbzeitpause war kein Bruch im Ahlbecker Spiel zu spüren, so dass es am Ende tatsächlich zweistellig wurde. Die faire Parte kam ohne eine einzige Karte aus.
Torfolge: 4. 1:0 Golebiowski 7. 2:0 Mikrut 14. 3:0 Golebiowski 18. 4:0 Lylko 23. 5:0 Klingenhagen (ET) 38. 6:0 Ied 40. 7:0 Mikrut 47. 8:0 Mikrut 55. 9:0 Wolinski 75. 10:0 Rades (ET) 87. 11:0 Baranski

FSV Karlshagen – SV Eintracht Ahlbeck 1:2 (1:0)

Mit einer grandiosen Energieleistung gelang es der Eintracht am Sonntag in Karlshagen den 5. Dreier der Saison einzufahren. Abermals in der Startformation verändert (Girgolas und Lylko fehlten), gab der Tabellenführer von Beginn an Gas. Man erspielte sich auf schwierigem und schmierigen Untergrund eine leichte Überlegenheit ohne ganz vorn jedoch richtig dicke Gefahr entwickeln zu können. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit folgte dann die Schlüsselszene des Spiels. Der im gesamten Spiel auf beiden Seiten nicht gerade souverän auftretende Schiedsrichter hatte jetzt seinen großen Auftritt. Eigentlich begab er sich in Richtung Aussenlinie um eine kleine Rangelei zu schlichten. Als er jedoch aus dem Augenwinkel sah, dass ein Karlshagener Spieler sich einfach den Ball schnappte und damit in Richtung Tor lief, ließ er das Spiel einfach weiterlaufen. Die gesamte Ahlbecker Hintermannschaft war damit überrumpelt- 1:0 für die Gastgeber. Ahlbecks Keeper Sebastian Schultz ließ sich darauf hin leider zu einer Schimpftirade inkl. Unnötiger Geste hinreissen und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Nach kurzer Überlegung ob nicht gleich die ganze Mannschaft aus Protest den Platz verlässt übernahm Robert Schmidt seinen Platz. Zu zehnt schaffte man es dann in die Halbzeit. Dort riskierte Trainer Dumke dann die taktische Umstellung: Linksverteidiger Krosse raus, Stürmer Berezhnoi rein. Umstellung von Vierer- auf Dreierkette. Und bereits mit dem Wiederanpfiff machte sich die Umstellung bemerkbar. Jetzt marschierte nur noch Eintracht, und das in Unterzahl. Folgerichtig gelang dem eingewechselten Berezhnoi nach 60 Minuten der Ausgleich. Doch Eintracht hatte immer noch nicht genug und brachte mit Grabowski und Kühn weitere frische Kräfte. Nach 84 Minuten war es dann soweit. Adrian Mikrut zirkelte einen Freistoß sehenswert über die Mauer ins Netz. Der Jubel auf Ahlbecker Seite war grenzenlos.

Eintracht Ahlbeck – SV Kröslin II 5:1 (1:0)

Schnelle Führungstreffer sind bei der Ahlbecker Eintracht mittlerweile üblich. Auch diesmal dauerte es nur 4 Minuten bis Robert Begrow zum ersten Mal einnetzte. Er nutzte einen Abstimmungsfehler in der Krösliner Hintermannschaft eiskalt. Ahlbeck erspielte sich im Laufe der ersten Hälfte ein Übergewicht ohne sich allerdings große Chancen zu erspielen. Einzig die Riesengelegenheit von Marco Strehlau hätte im Tor landen müssen. Er scheiterte allerdings freistehend. Nach dem Wechsel kam der „Eintracht-Express“ allerdings ins Rollen. Maciej Golebiowski traf nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff per Kopf zum 2:0. David Grünwald legte in der 55. Minute nach. Nach der sicheren Führung wurde auf Ahlbecker Seite durchgewechselt. Zadlo. Ied und Osuchowski kamen nacheinander ins Spiel. Kröslin wollte jetzt unbedingt den ersten eigenen Treffer erzielen und schaffte dies auch per Strafstoß. Torhüter Robert Schmidt, der diesmal für den kurzfristig erkrankten Sebastian Schultz einsprang, war allerdings noch mit den Fingerspitzen dran. In der Schlußphase sorgten Adrian Mikrut und Kamil Dankiewicz für das 5:1 Endergebnis nachdem vorher noch jede Menge guter Chancen vergeben wurden.

VSV Lassan – Eintracht Ahlbeck 4:6 (2:3)

VSV Lassan – Eintracht Ahlbeck 4:6 (2:3)
Diese Partie war wirklich nichts für schwache Nerven. Ganze 10 Tore bekamen die Zuschauer auf dem Lassaner Sportplatz zu sehen. Bereits nach 2 Minuten eröffnete Ahlbecks Robert Begrow mit seinem Treffer den Torreigen. Nach 14 Minuten hatten die Gastgeber den Spielstand durch zwei Küster-Tore allerdings bereist gedreht. Besonders der Ausgleich sorgte allerdings für Diskussionsstoff, da der Schiedsrichter eine mehr als deutliche Abseitsstellung des Lassaner Angreifers übersah. Die Ahlbecker schüttelten sich kurz und gingen Ihrerseits noch vor dem Seitenwechsel durch Begrow und Dankiewicz wieder mit 3:2 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hätte Eintracht allerdings schon höher führen müssen. Ein Kopfball an den Pfosten und zwei Riesenchancen für Wassim Ied standen auf der Ahlbecker „Habenseite“. Nach dem Wechsel machten beide Mannschaften genauso weiter. Erneut erzielte Küster das 3:3 (51.). Nur drei Minuten später brachte Ied Ahlbeck wieder mit 4:3 in Front. Die Führung hielt nicht lang, denn Börner glich für Lassan erneut aus. Erst in der Schlußphase konnte sich Ahlbeck entscheidend absetzen und gewann durch die Tore von Sliwinski und Dankiewicz letztendlich mit 6:4. Auch hier wäre ein noch höheres Ergebnis möglich gewesen, denn auch Sliwinskis Lattenknaller und Grünwalds Direktabnahme wären jeweils ein Tor wert gewesen.

SV Eintracht Ahlbeck – FC Rot Weiß Wolgast II 2:2 (2:2)

Die Partie der beiden Tabellennachbarn war gerade mal ein paar Sekunden alt, da hätte Marco Strehlau sein Team in Führung bringen können. Völlig freistehend vorm Wolgaster Schlussmann aufgetaucht, versagten ihm aber die Nerven. Zum Glück für die Ahlbecker Eintracht verwandelte Adrian Mikrut allerdings die folgende Ecke, unter tatkräftiger Mithilfe eines Wolgaster Verteidigers, direkt. Obwohl Ahlbeck weitere gute Chancen besaß drehten die Gäste die Partie durch zwei Treffer von Rene Kracht. Im Anschluss schwächten sich die Rot-Weissen allerdings selbst, als Christian Lanske nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Diese Überzahl nutzte erneut Mikrut zum 2:2 Ausgleich. Die zweite Halbzeit bot durchwachsene Fussballkost, in der keiner Mannschaft mehr ein Treffer gelang. Die Heimmannschaft hätte sich allerdings nicht beschweren dürfen, wenn der Schiedsrichter einen Strafstoß für Wolgast gegeben hätte.

SV Eintracht Zinnowitz – SV Eintracht Ahlbeck 3:6 (0:4)

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Der Saisonstart ist der Ahlbecker Eintracht gelungen. Bereits nach 3 Minuten markierte David Grünwald den Ahlbecker Führungstreffer und untermauerte damit den Ahlbecker Siegeswillen. „In der ersten Hälfte hatten wir von Beginn an alles im Griff. Mit einer optimalen Chancenauswertung hätte es für Zinnowitz sogar noch böser ausgehen können“ so Ahlbecks Robert Begrow. So wurden mit einer Ahlbecker 4:0 Führung die Seiten gewechselt. Als erneut Grünwald zum 5:0 traf, schien es genauso weiter zu gehen. Doch Zinnowitz berappelte sich ein wenig und und kam bis auf 2:5 heran. Mikrut sorgte mit seinem dritten Treffer des Tages allerdings wieder für klare Verhältnisse.
3. 0:1 Grünwald 20. 0:2 Mikrut 39. 0:3 Schmidt (FE) 40. 0:4 Mikrut 53. 0:5 Grünwald 58. 1:5 Tervoort 71. 2:5 Päpke 76. 2:6 Mikrut 90. 3:6 Grawe

Eintracht Ahlbeck – SV Buddenhagen 1:0 (1:0)

Einem hektischen und durchwachsenen Spiel sorgte der aufgerückte Abwehrspieler Jakub Lylko in der 44. Spielminute für einen erfolgreichen Ahlbecker Saisonstart. Kurz zuvor hatten sich die Gäste selbst dezimiert als Paul Hinz nach einer Unbeherrschheit den Platz verlassen musste (38.). Buddenhagen steckte jedoch auch mit 10 Mann nicht auf und erspielte sich auch gute Gelegenheiten. Am Ende stand aber der knappe Ahlbecker Erfolg. „Wir haben diesmal leider nicht richtig ins Spiel gefunden. Das war kein Vergleich zu den guten Leistungen aus den Testspielen. Wichtig ist aber, dass wir erfolgreich in die neue Saison gestartet sind“ so Ahlbecks Trainer Andreas Dumke. Vor der Partie wurde Robert Schmidt zum neuen Eintracht-Kapitän gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Robert Begrow ernannt.

Prawobrzeze Swinemünde II – Eintracht Ahlbeck 4:6 (2:3)

Die erfolgreiche Saisonvorbereitung der Ahlbecker Eintracht wurde auch in Polen nicht gestoppt. Bereits nach 20 Minuten führte die Eintracht durch ein Eigentor und einen Treffer von Wassim Ied mit 2:0. Obwohl die Polen zwischenzeitlich ausgleichen konnte, stellte Jakub Wolinski noch vor der Pause die Führung wieder her. Der gleiche Spieler traf auch nach der Pause nach einem wunderbaren Spielzug per Kopf zum 4:2. Nur kurze Zeit später erhöhte Adrian Mikrut auf 5:2. Zwei Treffer waren den Gastgebern noch vergönnt, bevor Mikrut in der Schlußminute den Endstand herstellte.

Pelsiner SV – SV Eintracht Ahlbeck 3:4 (1:3)

Die Saisonvorbereitung läuft beim Ahlbecker Seebadteam bisher voll nach Plan. Auch die Partie beim Kreisligateam aus Pelsin konnte die Eintracht siegreich gestalten. „Die Partie endete eigentlich viel zu knapp. Wenn es am Auftreten der Mannschaft etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die Chancenverwertung. Bereits zur Halbzeit hätten wir 6 Tore erzielen müssen“ fand Eintrachtbetreuer das berühmte „Haar in der Suppe“. Davon abgesehen lief es aber gut für sein Team. Bereits nach 10 Minuten hatte Robert Schmidt konsequent nachgesetzt und das 0:1 erzielt. Nur 8 Minuten später ließ David Grünwald seinen Gegner an der Mittellinie stark stehen und ließ sich anschließend die Chance zum 0:2 nicht entgehen. Eintracht hatte das Spiel voll im Griff und war nur einmal unaufmerksam. Die Gelegenheit nutzten die Gäste gleich zum Anschlusstreffer. Der stark aufspielende Kamil Dankiewicz stellte kurze Zeit später aber den alten Abstand wieder her. Als Jakub Wolinski dann in der 54. Minute sogar das 1:4 erzielte rechneten viele Beobachter mit einem noch höheren Ausgang des Spiels. Plötzlich waren die Gastgeber aber wieder da und verkürzten mit einem Doppelschlag auf 3:4. So wurde es in der Schlussphase, auch aufgrund des nicht immer souverän auftretenden Schiedsrichters, noch einmal etwas hektisch.

Eintracht Ahlbeck – VFC Anklam II 2:2 (1:0)

Im zweiten Testspiel der Saisonvorbereitung lieferte die Ahlbecker Eintracht erneut eine ordentliche Leistung ab. “Heute hatten wir fast den kompletten Kader zur Verfügung. Das gab uns viele Möglichkeiten verschiedene Formationen auszuprobieren. Am Ende litt der Spielfluss zwar unter der vielen Wechselei. Trotzdem konnten wir wichtige Erkenntnisse ziehen“ so Eintracht Betreuer Norbert Urbatzka. Abwehrspieler Maciej Golebiowski brachte sein Team in der 5. Minute früh in Führung. Er brachte einen Abpraller nach Freistoß von Robert Begrow im Tor unter. In der Folgezeit konnten die Ahlbecker weitere gute Chancen nicht nutzen. So wurden die Seiten mit einer knappen Eintracht-Führung gewechselt. Nach der Pause wurden die spielstarken Gäste zwingender in ihren Aktionen und erzielten nach 54 Minuten den Ausgleich. Mit einer feinen Einzelleistung kurz vor Spielschluss brachte Kamil Dankiewicz Eintracht wieder in Front. Nur eine Minute später konnten die Gäste allerdings den 2:2 Endstand erzielen.

Der Traditionsverein von der Insel Usedom