SV Eintracht Ahlbeck – SV Buddenhagen 4:0 (0:0)

So deutlich wie es das Ergebnis aussagt, verlief die Partie lange Zeit nicht. Im Gegenteil: Gerade in der ersten Hälfte hatten die Gäste die besseren Chancen. „Buddenhagen hat es uns zunächst sehr schwer gemacht. Das 1:0 durch Jakub Lylko hat uns dann auf die richtige Bahn gebracht“ so Ahlbecks Abwehrchef Piotr Polarczyk. Jetzt war Ahlbeck im Spiel und legte durch einen Doppelschlag von Michal Kowal nach. Die Gäste versuchten jetzt alles auf eine Karte zu setzen und boten Eintracht nun weitere Räume an. Das führte zu weiteren guten Chancen für die Gastgeber. Eine davon nutzte Andreas Dumke zum 4:0 Endstand.

FC Rot Weiß Wolgast II – Eintracht Ahlbeck 5:3 (3:2)

In einem torreichen Spiel setzte sich der Tabellenzweite aus Wolgast mit 5:3 gegen die Ahlbecker Eintracht durch. Die Anfangsphase der Partie verschliefen die Gäste komplett, so dass Wolgast bereits nach 28 Minuten mit 3:0 in Front lag. Wolgast war bis dahin spielbestimmend und konsequenter, wenn auch etwas fahrlässig in der Chancenverwertung. Durch den folgenden verwandelten Strafstoß wurde die Eintracht allerdings etwas mutiger und kam noch vor der Pause auf 2:3 heran. Nach dem Wechsel spielten die Wolgaster allerdings ihre Überlegenheit aus und trafen noch zweimal durch Torjäger Weinert. Das Ahlbecker 5:3 in der Schlußminute war nur noch Ergebniskosmetik.

Eintracht Ahlbeck – FC Insel Usedom II 4:0 (2:0)

Dieses Ortsderby war am Ende eine klare Angelegenheit. Von Beginn an übernahm Ahlbeck die Kontrolle über das ersatzgeschwächte Gästeteam. Es dauerte aber bis zur 24. Minute bis Robert Schmidt und Neuzugang Kasper Osuchowski mit einem Doppelschlag ihr Team in Führung bringen konnten. „Das war eine saubere Leistung des Teams. Ganz anders als in der letzten Woche. Zumal das Resultat eigentlich noch höher hätte ausfallen müsste. Der Schiedsrichter hat uns leider 2 Tore nicht gegeben, die aus unserer Sicht ganz sicher kein Abseits waren“ so Betreuer Norbert Urbatzka. So sorgten Mike Speck und wiederum Osuchowski für den 4:0 Endstand.

VSV Lassan – Eintracht Ahlbeck 3:2 (1:0)

„Was unsere Mannschaft in dieser Auswärtspartie abgeliefert hat, war eine Frechheit“ ärgerte sich Betreuer Norbert Urbatzka nach Abpfiff. „Wir waren trotz guter Besetzung gar nicht richtig anwesend und haben es den Lassanern mehr als leichtgemacht.“ Diese nutzten vor allem die Unordnung in der Ahlbecker Hintermannschaft konsequent aus. So konnte Erick Quade bereits in der 5. Minute zum 1:0 für die Hausherren treffen. Kurz nach dem Wechsel erhöhte Tesch auf 2:0. Als Ahlbecks Speck den Anschluß erzielen konnte, keimte nochmal kurzzeitige Hoffnung auf, die machte aber erneut Quade mit dem 3:1 zu Nichte. Das 3:2 durch Kaca war dann nur noch Ergebniskosmetik.

SV Eintracht Ahlbeck – FSV Kemnitz 2:2 (1:1)

Zum Auftakt der Rückrunde in der Kreisliga trennte sich Eintracht Ahlbeck 2:2 vom Tabellennachbarn FSV Kemnitz. „Wir sind gut in die Partie gekommen und durch den Treffer von David Grünwald auch früh in Führung gegangen. Der Ausgleich hätte so aber nicht fallen dürfen. Da hat fast die gesamte Hintermannschaft gepennt“ fasste Betreuer Norbert Urbatzka zusammen. Im Anschluß lief es für die Eintracht zunächst, auch bedingt durch die frühen Ausfälle von Grabowski und Haufschild, nicht mehr so richtig rund. Erst nach dem Seitenwechsel konnte wieder mehr Druck aufgebaut werden, was auch folgerichtig die 2:1 Führung durch Speck bedeutete. In der Schlußphase machten die Gäste aber noch einmal Druck und erzielten kurz vor Abpfiff den gerechten Ausgleich.

Ü35-Cup: Swinemünder Old Boys dominieren erneut.

6 Alt-Herren-Mannschaften sorgten am Samstag für mehr 4 Stunden für gute fussballerische Unterhaltung in der Ahlbecker Pommernhalle. Im Modus Jeder gegen Jeden traten viele ehemals inselweit bekannte Akteure gegeneinander an. Abgerundet wurde das Starterfeld durch das Berliner Team „Titania“.
Der Beginn des Turniers stand unter dem Motto: „Abtasten“. So konnten sich die Old Boys Swinemünde nur mit einem ganz knappen 1:0 gegen den FSV Grün Weiß Usedom durchsetzen. Mit dem gleichen Resultat mühte sich Eintracht Ahlbeck zum Sieg über den SV Warthe. Um die geringe Torausbeute der ersten Partien abzurunden trennten sich „Titania Berlin“ und „Freizeit Ückeritz“ ebenfalls 0:1. Das Freizeitteam um Steffen Glawe und Mario Kracht spielte eine gute Rolle im Starterfeld und hätte am Ende fast den dritten Platz belegt. Wieder einmal kristallisierten sich jedoch die Old Boys aus Swinemünde schnell als Favorit heraus. Das mit vielen ehemaligen Flota-Spielern gespickte Team kam Spiel um Spiel besser in die Partie. Nach dem Auftaktsieg gegen Usedom gelang ein 2:0 Erfolg über Eintracht Ahlbeck. Bei der anschließenden Partie gegen Titania Berlin trauten die Zuschauer auf den Rängen jedoch ihren Augen nicht. Den Titanen gelang das schnellste Tor des Turniers. Nach wenigen Sekunden führten sie 1:0 gegen die Polen. Das schien die Old Boys aber so richtig aufgeweckt zu haben. Am Ende fertigten sie die Berliner mit 8:1 ab. Richtig spannend machte es aber das Ückeritzer Freizeitteam. Mit einer großartigen Teamleistung rangen sie dem hohen Favoriten als einziges Team des Tages einen Punkt ab. „Das war ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Aber wir freuen uns natürlich, dass wir solchen Widerstand leisten konnten. Die Polen warten nur auf den einen Fehler. Den Gefallen haben wir Ihnen aber nicht getan“ freute sich Steffen Glawe. Damit wurde der weitere Turnierverlauf kurzzeitig noch etwas spannend gemacht. Mit dem anschließenden 3:1 Sieg über den SV Warthe sicherten sich die Polen aber letztendlich den verdienten ersten Platz. 16 Tore konnten die Swinemünder in 5 Partien erzielen. Allein 7 davon erzielte Wojtek Kramasz, der damit bester Torschütze des Turniers wurde. Bester Torwart wurde Ahlbecks Uwe Gnewuch. Zwei Tage vor seinem 60. Geburtstag lief er noch einmal zur Höchstform auf und half seinem Team den 2. Tabellenplatz zu sichern. Die Ahlbecker mussten nur eine Niederlage hinnehmen (0:2 gegen die Old Boys). Die Partien gegen Warthe (1:0), Freizeit Ückeritz (2:0) und Usedom (2:0) wurden gewonnen. Im abschließenden Spiel gegen Titania Berlin trennte man sich 0:0 von den Berlinern. „Es hat mal wieder Spaß gemacht. In dieser Konstellation könnte man ruhig mal öfter zusammenspielen“ meinte Ahlbecks Sven Handrich nach dem Turnier.
Platzierungen: 1. Old Boys Swinemünde 2. Eintracht Ahlbeck 3. Grün Weiss Usedom 4. SV Warthe 5. Freizeit Ückeritz 6. Titania Berlin

Polnische Teams triumphieren beim Ahlbecker Allianz Cup

Gleich zwei polnische Teams standen sich im Finale des 3. Allianz-Cups in der Ahlbecker Pommernhalle gegenüber. „Zu Recht“ wie Hallensprecher und Gastgeber Lutz Schmidt feststellte: „Beide Teams waren mit erfahrenen Fussballern gespickt, die alle schon mal in hohen Ligen gespielt haben. Die Ballsicherheit war schön anzusehen. Nur im Finale wurde vielleicht ein bisschen zu viel taktiert. Da haben wir im Turnierverlauf spannendere Spiele gesehen.“ Am Ende setzten sich die „Old Boys“ mit einem knappen 1:0 durch. Ganz anders ging es im Spiel um Platz 3 zur Sache. Dort trafen Gastgeber Eintracht Ahlbeck und der FC Insel Usedom aufeinander. Der FCU ging durch Ronny Rodenhagen, der mit 7 Toren bester Torschütze des Turniers wurde, schnell in Führung. Eintrachts Robert Schmidt konnte jedoch ausgleichen. Doch erneut war war Rodenhagen zweimal zur Stelle und brachte sein Team mit 3:1 in Führung. Eintracht kam noch einmal heran, doch mit dem 4:2 setzte Roman Maßen den Schlußpunkt und sicherte seinem Team den 3. Platz. „Wir sind mit unserem Abschneiden nicht ganz unzufrieden. Das sah schon nicht so schlecht aus“ meinte Eintracht-Betreuer Norbert Urbatzka. Besonders in der Vorrunde trumpfte Eintracht auf. So konnte man sogar den späteren Turniersieger mit 1:0, gegen Warthe ein 4:0 einfahren und gegen die Niedersachsen vom MTV Hanstedt ein 1:1 erzielen. Bester Torschütze war dabei Neuzugang Lars Höhne, der 5 Tore erzielte. Am Ende reichte das für Platz 1 in der Gruppe. Noch souveräner agierte nur der FCU in der anderen Gruppe. Mit siegen über die „Young Boys Swinemünde“ (2:1), Kemnitz (5:0) und Grün Weiß Usedom (4:3) konnte man alle Spiele für sich entscheiden. Im Halbfinale mussten sich die Bansiner dann aber den Old Boys mit 1:2 geschlagen geben. Überraschenderweise lief es für Grün Weiß Usedom und den FSV Kemnitz nicht ganz so gut. Beide konnten in der Vorrunde nur jeweils einen Punkt einfahren, den sie beim 0:0 gegeneinander einfuhren. Durch das bessere Torverhältnis schafften es die Usedomer aber zumindest noch ins Spiel um Platz 5, das sie mit 1:0 gegen Hanstedt für sich entscheiden konnten. Einen rabenschwarzen Tag erwischte der SV Warthe. Im gesamten Turnierverlauf konnte das Team aus dem Lieper Winkel nicht ein Tor erzielen und wurde nur Letzter. „Ich denke wir haben ein interessantes Turnier mit einem verdienten Sieger erlebt. Nach dem anfänglichen Abtasten fielen auch jede Menge Tore. Ein Dank geht auch an die beiden Schiedsrichter Michael Knobloch und Oliver Neumann, die das Turnier souverän geleitet haben.“
Bereits am Vormittag erlebten die Zuschauer in der gut gefüllten Pommernhalle ein weiteres spannendes Turnier. Auch bei den E-Junioren trafen 8 Mannschaften aufeinander. Den ersten Platz konnte sich hier der FSV Blau Weiß Greifswald sichern. Im Finale setzte man sich knapp gegen die SG Ahlbeck/Bansin I durch. In der Vorrundengruppe hatte die SG noch aufgrund des besseren Torverhältnisses die Nase vorn. Doch auch die zweite, jüngere, Vertretung der SG sorgte mit einem guten 4. Platz für ein erfolgreiches Abschneiden. Im Spiel um Platz 3 musste man sich Empor Koserow nur ganz knapp geschlagen geben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf beider Turniere. Schön dass wir so viele Fussballer begeistern  konnten“ zog Lutz Schmidt sein Fazit.

Platzierungen Männerturnier: 1. Old Boys Swinemünde
2. Young Boys Swinemünde
3. FC Insel Usedom
4. Eintracht Ahlbeck
5. Grün Weiss Usedom
6. MTV Hanstedt
7. FSV Kemnitz
8. SV Warthe
Bester Spieler: Robert Bar (Young Boys)
Bester Torwart: Borys Mitrega (Eintracht Ahlbeck)
Bester Torschütze: Ronny Rodenhagen (FC Insel Usedom)

Platzierungen E-Jugend
1. BW Greifswald
2. SG Bansin/Ahlbeck I
3. Empor Koserow
4. SG Bansin/Ahlbeck II
5. VSV Lassan
6. FC RW Wolgast
7. Eintracht Zinnowitz
8. GW Ferdinandshof
Bester Spieler: Willi Neumann (BW Greifswald)
Bester Torwart: Lenny Watzke (Bansin/Ahlbeck II)
Bester Torschütze: Tyler Schmieder (Zinnowitz)

FSVKarlshagen – Eintracht Ahlbeck 2:1

In der mehr als spannenden Kreisligapartie konnte sich der FSV Karlshagen mit einem „Last-Minute-Treffer“ in der 88. Minute mit 2:1 gegen Eintracht Ahlbeck durchsetzen. Bereits in der ersten Hälfte ging es hin und her. Ein Treffer wollte keinem Team gelingen. „Allerdings ist das Foul im Strafraum an Robert Schmidt für mich ein ganz klarer Strafstoß. Auf der anderen Seite gab es in der 85. Minute den Elfmeter für ein ähnliches Vergehen. Das ist doppelt bitter für uns“ ärgerte sich Eintracht-Betreuer Norbert Urbatzka nach der Partie. Kurz nach dem Wechsel ging dann sein Team aber in Führung. Nach einer Ecke konnte der aufgerückte Maciej Golebiowski zum 0:1 einschieben. Karlshagen versuchte das Spiel zu drehen kam aber erst in der Schlussphase richtig gefährlich auf. Nach einem Foul an Kay Rau verwandelte Raik Pagel den fälligen Strafstoß sicher. Nur drei Minuten später nahm sich Reiko Rölz ein Herz und setzte seinen Schuß aus 16 Metern in die Maschen. Mit diesem Sieg schon sich Karlshagen bis auf Platz 2 vor.

SV Eintracht Ahlbeck – FSV Grün Weiß Usedom 0:5 (0:3)

Das Spitzenspiel der Kreisliga zwischen Eintracht Ahlbeck und Tabellenführer Grün Weiß Usedom hatte am Ende einen eindeutigen Sieger. „Usedom hat das Spiel verdient mit 5:0 gewonnen. Wir waren an diesem Tag nicht wieder zu erkennen“ ärgerte sich Eintracht Betreuer Norbert Urbatzka über den Auftritt seiner Mannschaft. Bereits nach 13 Minuten lagen die zielstrebigen Usedomer mit 2:0 vorn. Eintracht verzettelte sich immer wieder im Mittelfeld und konnte die Usedomer Hintermannschaft kaum in Bedrängnis bringen.

Eintracht – SV Kröslin II 0:0

Jede Menge Torchancen, doch am Ende trennten sich Eintracht Ahlbeck und SV Kröslin II nur 0:0. Das Spiel der Kreisliga I hatte es wahrlich in sich. „Es ist schade, wenn ein Spiel am Ende nicht durch die Spieler sondern durch den Unparteiischen entscheiden wird. Es ist uns klar, dass es ein einzelner Schiri auf dem Feld schwer hat, aber das war heute einfach zu eklatant“ meinte Ahlbecks Betreuer Norbert Urbatzka nach der Partie und spielte damit auf Szenen an, in denen Ahlbeck einen Elfmeter zugesprochen haben wollte. Einmal wurde Mike Speck deutlich hörbar gelegt, in der letzten Spielminute gab es außerdem ein klares Handspiel im Krösliner Strafraum. Trotz der 45minütigen Unterzahl (Robert Schmidt sah Gelb-Rot) konnte Ahlbeck das Spiel nicht für sich entscheiden.

Der Traditionsverein von der Insel Usedom