FC Rot-Weiß Wolgast II -– Eintracht Ahlbeck 1:2 (0:1)

Eintracht Ahlbeck präsentierte auch bei der Wolgaster Reserve einen deutlichen Formanstieg. Das Spiel auf Kunstrasen kam dem Team entgegen. So ergriffen die Männer um den starken Abräumer Polarczyk die Initiative und waren zumeist am Drücker. Mit dem starken Quartett Höhne, Bormann, Kunze und dem fleißigen Dauerläufer Girgolas wurde die Richtung vorgegeben. Dagegen blieb bei der Wolgaster Reserve vieles Stückwerk. Der stotternde Motor mündete nicht in torgefährliche Aktionen, so war in Halbzeit eins nur die Möglichkeit von Gerstmann in der 37. Minute zu registrieren. Auf Ahlbecker Seite war besonders der stets anspielbereite Begrow, der Akteur, den seine Mitspieler immer wieder suchten. Begrow hatte nach glänzender Vorarbeit von Höhne in der 24. Minute die Gästeführung erzielt. Aus Wolgaster Sicht ein klares Abseitstor, wie Spielertrainer Michael Tammert anmerkte. Mit mehr Spielanteilen und dem gefährlicheren Angriffsspiel ergaben sich für die Seebadkicker noch drei weitere gute Torchancen, bis zur Halbzeit das Ergebnis höher zu schrauben. Diese vergaben aber Hohne (3.), Begrow (18.) und Deuter, der die größte Chance ausließ.

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Nach dem Seitenwechsel kam Motor mit mehr Power aus der Kabine. Die Drangphase hielt allerdings nur zehn Minuten an, dann ebbte sie wieder ab. So kamen die Gäste nun wieder besser ins Spiel, agierten geschickt aus der Tiefe heraus. In der 55. Minute sahen die Ahlbecker ein Handspiel im gegnerischen Strafraum, forderten einen Elfmeter. Nachdem Motorspieler M. Schmidt noch auf der Linie für seinen Keeper rettete, erzielte der agile Bormann beim nächsten Angriff (68.) den zweiten Treffer für sein Team. Erst durch den von M. Tammert erzielten Anschlusstreffer (79.) bekam die Partie noch eine fulminante Schlussphase. Tammert konnte sich vor dem Tor die Ecke aussuchen und lies Keeper Runge keine Chance. Jetzt störten die Wolgaster frühzeitig und drängten Ahlbeck in die Defensive. Warum geschah das nicht früher? fragten sich so einige Wolgaster Fans. Drei Minuten vor dem Abpfiff vergab aber Köbke die letzte Chance, sein Schuss strich knapp am Kasten vorbei.

Am Ende ein verdienter Sieg für das Eintrachtteam, dass schon zur Halbzeit hätte entschieden sein können. “Wir haben auch in der kritischen Phase die Übersicht behalten und letztlich den Sieg verdient”, so Trainer Andreas Dumke

Der Wolgaster Spielertrainer Michael Tammert sprach auch von einem verdienten Gästesieg. “Wir haben einfach zu wenig Durchschlagskraft entwickelt, spielten lange gehemmt auf. Wie es geht, wurde in der Schlussphase gezeigt. Ahlbeck war das eine Tor besser”.

GN

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