FSV Karlshagen – SV Eintracht Ahlbeck 1:2 (1:0)

Mit einer grandiosen Energieleistung gelang es der Eintracht am Sonntag in Karlshagen den 5. Dreier der Saison einzufahren. Abermals in der Startformation verändert (Girgolas und Lylko fehlten), gab der Tabellenführer von Beginn an Gas. Man erspielte sich auf schwierigem und schmierigen Untergrund eine leichte Überlegenheit ohne ganz vorn jedoch richtig dicke Gefahr entwickeln zu können. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit folgte dann die Schlüsselszene des Spiels. Der im gesamten Spiel auf beiden Seiten nicht gerade souverän auftretende Schiedsrichter hatte jetzt seinen großen Auftritt. Eigentlich begab er sich in Richtung Aussenlinie um eine kleine Rangelei zu schlichten. Als er jedoch aus dem Augenwinkel sah, dass ein Karlshagener Spieler sich einfach den Ball schnappte und damit in Richtung Tor lief, ließ er das Spiel einfach weiterlaufen. Die gesamte Ahlbecker Hintermannschaft war damit überrumpelt- 1:0 für die Gastgeber. Ahlbecks Keeper Sebastian Schultz ließ sich darauf hin leider zu einer Schimpftirade inkl. Unnötiger Geste hinreissen und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Nach kurzer Überlegung ob nicht gleich die ganze Mannschaft aus Protest den Platz verlässt übernahm Robert Schmidt seinen Platz. Zu zehnt schaffte man es dann in die Halbzeit. Dort riskierte Trainer Dumke dann die taktische Umstellung: Linksverteidiger Krosse raus, Stürmer Berezhnoi rein. Umstellung von Vierer- auf Dreierkette. Und bereits mit dem Wiederanpfiff machte sich die Umstellung bemerkbar. Jetzt marschierte nur noch Eintracht, und das in Unterzahl. Folgerichtig gelang dem eingewechselten Berezhnoi nach 60 Minuten der Ausgleich. Doch Eintracht hatte immer noch nicht genug und brachte mit Grabowski und Kühn weitere frische Kräfte. Nach 84 Minuten war es dann soweit. Adrian Mikrut zirkelte einen Freistoß sehenswert über die Mauer ins Netz. Der Jubel auf Ahlbecker Seite war grenzenlos.

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