Denkbar ungünstig waren die Vorzeichen vor dem ersten Saisonspiel beim HFC Greifswald, einer Truppe die lange Jahre in der Landesklasse unterwegs war und nun einen freiwilligen Neustart in der Kreisliga hinlegt. Von 4 Torhütern im Ahlbecker Kader stand diesmal nicht Einer zur Verfügung, so dass erneut Mittelfeldspieler Robert Schmidt diese Rolle ausfüllte. Ein Umstand der später noch zum tragen kommen sollte. Denn auch wenn Robert die Rolle super ausfüllte, seine Handschuhe waren diesmal leicht “flutschig”. Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes und gutes Spiel, in dem der HSC in der 16. Minute die erste richtig dicke Chance hatte. Mit vereinten Kräften konnte die Ahlbecker Abwehr den Einschlag aber abwehren.In der 40. dann das erste größere Ahlbecker Achtungszeichen als Sliwinski einen straffen Fernschuss nur knapp verzog. 2 Minuten später konnten die Greifswalder dann das erste Mal von den “flutschigen” Torwartfingern profitieren. 1:0 durch Schmietendorf. Direkt nach dem Wechsel erhöhte Kröger auf 2:0. Ziemlich amateurhaft wie Eintracht sich nach eigener Ecke auskontern liess. Nur 6 Minuten später keimte allerdings neue Hoffnung auf. Der erst 3 Minuten zuvor eingewechselte Höhne erzielte den Anschluss. Nach dem 3:1 und 4:1 durch Kriese und Schmietendorf sah es 10 Minuten vor dem Ende nach einer klaren Sache aus, doch Eintracht zeigte Moral. Der eingewechselte Theelke steckte auf den langen Pfosten durch, wo der ebenfalls kurz zuvor in die Partie gekommene Kudelka zum 4:2 vollstreckte. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit vollstreckte erneut Höhne zum 4:3. Nicht auszudenken, was im Ahlbecker Lager losgewesen wäre, wenn der Kopfballversuch von Begrow in der 3. Minute der Nachspielzeit nicht von einem Greifswalder Verteidiger von der Linie gekratzt worden wäre….