„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ betonte Eintracht-Trainer Andreas Dumke, trotz der tollen Bilanz von 9:0 Toren aus den letzten drei Meisterschaftspartien, in der Ansprache vor Anpfiff der Achtelfinalpartie gegen den FSV Karlshagen. Auch wenn der FSV momentan Tabellenvorletzter der Kreisligastaffel ist wollte man die Partie ernst nehmen. Mit Ruhe in die Partie gehen und geduldig sein hieß die Devise. „Man schießt nicht jedes Mal gleich in der 3. Minute die Führung wie in der Vorwoche gegen den FCU“ betonte der Trainer und sollte damit Recht behalten. Denn es dauerte diesmal 5 Minuten bis es zum ersten Mal im gegnerischen Tor klingelte. Antoni Kowalski, diesmal für den gelbgesperrten Dawid Baranski in die Startformation gerutscht, vollendete. Ein Start nach Maß, gefolgt von einer Menge Chancen, von denen noch mindestens zwei für eine beruhigende Führung hätten sorgen müssen. Die Ahlbecker Chancenverwertung ließ mal wieder zu wünschen übrig. So wurde Karlshagen mit fortschreitender Spielzeit mutiger und spielte gefälliger. In dieser Phase gelang es allerdings Sergey Berezhnoi das wichtige 2:0 zu erzielen. Nach dem Wechsel fand Eintracht dann wieder besser in die Spur, allerdings ohne die Chancenverwertung zu verbessern. Als Höhepunkt aus Ahlbecker Sicht kann man da durchaus die Einwechslung von Robert Schmidt werten. Das Trainerteam erfüllte ihm nämlich den jahrelang gehegten Wunsch einmal als Stürmer auflaufen zu dürfen. Tatsächlich hätte er sich dabei selbst sein eigenes kleines Denkmal schaffen können denn nur kurz nach seiner Einwechslung stand er plötzlich völlig frei vorm Karlshagener Torwart, der den Schussversuch allerdings gut parierte. Ähnlich lief es bei Schmidts folgenden zwei Gelegenheiten. Die Stürmerkarriere scheint so kurz nach ihrem Beginn schon beendet zu sein. In der Schlussphase setzte Abwehrrecke Maciej Golebiowski mit einem schönen Kopfballtreffer den Schlusspunkt unter eine faire und unaufgeregte Partie.