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Eintracht schafft den Sprung in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft nicht

In der Gruppe 1 der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft des Fußballkreises Vorpommern-Greifswald konnte sich der Hohendorfer SV verdient und souverän als Tabellenerster qualifizieren. Das Team von Axel Borck konnte alle 5 Spiele für sich entscheiden, schoss dabei 20 Tore und kassierte nur 2 Gegentreffer. Bereits im allerersten Turnierspiel untermauerte die Mannschaft ihre Favoritenstellung mit einem glatten 5:0 gegen den FSV Kemnitz II. Der zweite Vertreter unseres Altkreises, der SV Eintracht Ahlbeck, musste sich kurze Zeit später mit einem 2:2 gegen den SV Blau-Weiß Jarmen begnügen. Höhne und Bormann trafen für die Eintracht, bei besserer Chancenverwertung wäre deutlich mehr drin gewesen. Auch gegen Karlsburg/Züssow II hielt sich Hohendorf schadlos. Zwar dauerte es eine Weile, bis die Mannschaft richtig in die Spur fand, doch spätestens mit dem 3:0 machte Gebhardt „den Deckel drauf“. Gegen den FSV Kemnitz fand sich auch Ahlbeck jetzt besser zurecht. Am Ende hieß es 4:0. Im anschließenden Duell gegeneinander hielt Ahlbeck zunächst gut mit, hatte aber letztendlich beim 0:4 keine Chance. „Das war unsere schlechteste Leistung im Turnierverlauf. Hohendorf war aber zugegebenermaßen gut drauf und vorm Tor eiskalt“ ärgerte sich Ahlbeck Trainer Andreas Dumke. Das war für die Hohendorfer schon die halbe Miete, doch auch in den restlichen beiden Spielen gaben sie sich keine Blöße. Blau Weiß Jarmen und Murchin/Rubkow II wurden jeweils mit 4:1 geschlagen. Um den zweiten Tabellenrang, der ebenfalls zum Einzug in die Endrunde berichtigt, wurde es in der Folge noch einmal richtig spannend. Mit einem 5:1 Erfolg über Murchin/Rubkow II erspielte sich Eintracht wieder die Chance auf Platz 2. Dafür musste im allerletzten Turnierspiel die SG Karlsburg/Züssow II geschlagen werden, der ein Remis genügt hätte. Und genauso heiß ging es auf dem Feld zu. Nach kurzer Abtastphase nahm die Partie Fahrt auf und Lars Höhne hätte seine Mannschaft in Führung bringen müssen. Die Führung gelang dann aber der SG, die sich in der Folge dann nur noch aufs Zeitspiel beschränkte. Der Schiedsrichter konnte und wollte dies jedoch nicht unterbinden. Das brachte die Eintracht-Spieler so in Rage, dass Torwart Daniel Bormann eine 2-Minutenstrafen aufgebrummt bekam. In Unterzahl schaffte Robert Begrow aber noch den Ausgleich. Dies reicht jedoch nicht. Karlsburg/Züssow zog als Zweitplatzierter in die Endrunde ein.

Eintracht Ahlbeck zieht ins Viertelfinale des Kreispokals ein

Eintracht Ahlbeck – Dersekower SV 2:1 (1:0)
zirmEintracht fand klasse ins Spiel. Bereits in der ersten Minute setzte, der heute sehr präsente, Mike Speck einen ersten Schußversuch ans Aussennetz.10 Minuten später war es dann soweit. Wieder erkämpfte sich Speck den Ball, setzte den mitgelaufenen Thomas Zirm gekonnt in Szene und dieser vollendete zur Führung. Eintracht bestimmte das Spiel. Besonders die fleißigen Martin Kunze und Athanasios Girgolas unterbunden immer wieder konsequent die Angriffsversuche der Gäste. Gute Chanchen hatten diese nicht zu bieten, allerdings musste Eintracht-Torwart Mario Kracht in der 23. Minute doch noch eingreifen. Gegen einen durchgebrochenen Gästeangreifer verkürzte er geschickt den Winkel. „Wir hatten schon in der ersten Hälfte noch ein paar Chancen um den Spielstand zu erhöhen. Leider waren wir da etwas zu nachlässig. Am Rest des Spiels gibt es ansonsten wenig zu kritisieren. Die Mannschaft hat nach den letzten Niederlagen eine tolle Reaktion gezeigt“ so Eintracht-Betreuer Norbert Urbatzka. Immer wieder zeigte sich Speck in der Spitze anspielbar. Mit Pässen von Lars Höhne und begrowRobert Begrow gefüttert, sorgte er in der Spitze für allerhöchste Gefahr, nur ein weiteres Tor fehlte. Nach dem Wechsel fand Eintracht zunächst schwer ins Spiel zurück. Rund 10 Minuten brauchte die Mannschaft als Anlaufzeit. Große Torchancen gab es bis dahin nicht zu vermelden. Es dauerte bis zur 74. Minute, bis Andreas Dumke im Mittelfeld Robert Begrow bediente. Der ließ sich diese Chance nicht entgehen und schob überlegt zum 2:0 ein. Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Gäste immer offensiver, ohne jedoch Torgefahr zu versprühen. Dies eröffnete den Gastgebern Räume. So hätte Speck für die endgültige Vorentscheidung sorgen können als er alleine auf den Gästetorwart zulief. Dabei versagten ihm allerdings die Nerven und er schoss den Schlußmann an. Auch Begrow besaß erneut eine gute Chance. Hier reagierte aber Dersekows Torwart mit einem klasse Reflex. Mit dem 2:1 für Dersekow in der 89. Minute kam noch einmal etwas Hektik auf. Die Gäste wollten jetzt mit aller Macht den Ausgleich. Ahlbeck ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und brachte die Partie nach Hause.

 

Fussballschule des VfL Bochum gastierte zum zweiten Mal in Ahlbeck

„Immer schön die Innenseite benutzen. Nur so kommen Eure Schüsse genau an. Lasst Euch Zeit und zielt genau…“  immer wieder korrigiert Jürgen Holletzek seine Schützlinge. Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert er mit der Fussballschule des VFL Bochum auf dem Ahlbecker Sportplatz. Der erste Durchgang vor 2 Wochen ist bei den meisten Kinder so gut angekommen, dass ein Großteil von Ihnen spontan auch noch am zweiten Durchgang teilnehmen wollte. An Holletzeks Seite sorgte diesmal auch wieder ein ehemaliger Nationalspieler dafür, dass die Kinder einige neue Tricks erlernten. Gerd Strack, ehemaliger Spieler des 1. FC Köln, trug 10mal das Nationaltrikot und bewies ein ums andere Mal, dass er technisch nichts verlernt hat. „Wir möchten hier etwas Bleibendes aufbauen und auch im nächsten Jahr wieder herkommen. Ich glaube am Feedback der Kinder kann man erkennen, dass uns das gut gelungen ist. Wir hatten hier tolle Bedingungen und auch das Wetter hat super mitgespielt. Im Dezember werden uns die Kinder dieser Durchgänge in Bochum besuchen. Viel besser geht´s doch nicht“ freute sich Jürgen Holletzek, Leiter der VfL Fussballschule. Wie beim letzten Mal gab es auch diesmal am letzten Abend wieder einen Abschlussabend gemeinsam mit Kinder, Eltern und Sponsoren, bei dem die Aktiven ihre Pokale, Urkunden und Autogrammkarten überreicht bekamen. Während die Kinder sich in den nächsten Tagen ein wenig von den „Strapazen“ des Trainings ausruhen können, ging es für die Trainer am nächsten Tag gleich weiter. Beim „SV Höntrop“ in der Nähe von Bochum warteten schon die nächsten kleinen Fußballer auf ihre Trainingseinheiten.